DER UMWELT ZU LIEBE

Unterhaltskosten

Zu den Unterhaltskosten gehören meiner Ansicht nach die Kfz-Haftpflicht-Versicherung (Pflicht), Kfz-Teilkastko- bzw. Vollkasko-Versicherung, die Kfz-Steuer, die Reparaturkosten und die - ja das ist neu - Stromkosten.

Um die Teilkasko- und Vollkasko-Versicherung kommt man herum, nicht jedoch um die Haftpflicht-Versicherung. Bezüglich Kfz-Steuer für Elektromobile tut sich momentan viel (Mitte 2012). Es sieht so aus, als wenn man die Elektrofahrzeuge 10 Jahre von der Steuer befreit.
Mehr ist von unserer derzeitigen Regierung wohl nicht zu erwarten, zumal die DEUTSCHE Automobil-Industrie auch noch nicht parat steht. Das könnte sich mit einer neuen Regierung ändern, spätestens jedoch wohl, wenn die deutschen Käufer auch in deutsche Produkte investieren können. Als Regierung will man seine Subventionen ja schließlich auch nicht ins Ausland transferieren, sondern wenn irgend möglich, im Inland belassen;-) Die Automobil-Industrie hat hier genügend Macht auf die Regierungsvertreter.

 

Was dann noch an Kosten bleibt sind Reparaturkosten. Dazugehören ganz normale Reparaturen an Verschleißteilen wie z.B. den Bremsen und Reifen, etc. Längerfristig muss auch mit der Notwendigkeit eines Akku-Austausches gerechnet werden. Schließlich ist die Anzahl der Ladezyklen noch recht beschränkt. Bei diesem Umrüster können die teuren Edelstahlbehälter (in denen sich die Akkus befinden) wieder verwendet werden! Man sollte trotzdem mit mehreren Tausend Euro nach wenigen Jahren rechnen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Kapazität der Akkus steigt (und damit die Reichweite), bei gleichzeitig sinkender Baugröße und damit sinkendem Gewicht.

Was den Drehstrom-Aysnchronmotor und das Motormanagementsystem betrifft, liegen mir noch keine Erfahrungswerte vor. Jedoch gehe ich von einer deutlich geringerer Störungsanfälligkeit gegenüber einem Verbrennungsmotor aus.

Die Stromkosten hängen einerseits mit dem jeweiligen Stromtarif zusammen und natürlich mit der Menge an kWh (Kilowattstunden), die zum Wiederaufladen benötigt werden. Bei meinem schon erwähnten Durchschnittsverbrauch von 14 kWh / 100 km (15-20°C) bedeutet das bei einem Tarif von ca. 25 Cent pro kWh, dass man mit Kosten von ca. 3,5 EUR je 100 km rechnen muss. (Vergleich 6/2012: 7 Liter Diesel /100 km zum Preis von 1,4 EUR => 9,8 EUR)

Wenn ich also im Monat beispielsweise 1000 km elektrisch fahre, kostet mich das pro Monat ca. 35,- EUR.