DER UMWELT ZU LIEBE

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Fahrzeugauswahl

Die Auswahl an Elektrofahrzeugen ist zurzeit (Mitte 2012) noch sehr beschränkt. Es gibt ein paar französische Modelle, ein paar chinesische, japanische etc. und natürlich auch den Opel Ampera. Leiden mag ich die alle nicht. Der Ampera fährt sich nebenbei gesagt, wie ein "richtiges" Auto, passt jedoch nicht in mein Beuteschema: max 2 Sitzplätze, klein leicht und mit reinem Elektroantrieb (ohne Range-Extender!). Außerdem hat er einen unmöglich hohen Preis. Den Smart ForTwo (451) schließe ich persönlich wegen seiner Form und des geringen Achsabstands aus. Den umgerüsteten Fiat 500 von KARABAG aus Hamburg mag ich irgendwie nicht recht leiden (liegt das an FIAT selbst!??). Außerdem hat er einen Gleichstromantrieb, der mir missfällt. Gut ist hier die Service-Zusammenarbeit mit Fa. Still. Schlecht hingegen ist wieder der Preis bzw. sind die Verkaufsbedingungen (Leasing etc.), falls sie überhaupt an Privatpersonen verkaufen, weshalb man mich hier auch schon einmal weg schickte. Und das, obwohl auch wir Privatpersonen unseren Obolus zum Konjunkturpaket II beitrugen, dessen Geldfluss KARABAG anzapfen durfte :-(
Erwähnen möchte ich auch noch High-End Elektrofahrzeuge (wie z.B. den Tesla Roadster), die sich in einer anderen Preisklasse befinden, welche für den Otto-Normalverbraucher ewig unerschwinglich bleiben und damit auch für mich nicht tragbar war.

Warten auf VW, Mercedes, Audi oder BMW wollte ich auch nicht, zumal dort Fahrzeuge von der Stange angeboten werden würden. Und ich wollte etwas Besonderes.

Deshalb blieb für mich nur die Umrüstung eines bereits existierenden Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor auf Elektro-Antrieb. Ersatzteile sollten dadurch günstig zu erhalten sein. Immer wieder kam es mir in den Sinn selber ein solches Fahrzeug aufzubauen. Am Ende musste ich einsehen, dass mir dafür einfach die Zeit fehlte. Und basteln wollte ich eigentlich auch nicht.

Also kam nur ein Kauf eines umgerüsteten Fahrzeugs in Betracht. Die Deckung der Mehrkosten gegenüber dem Eigenbau (falls vorhanden) hatte ich nach kurzer Zeit raus. Das ist der Vorteil, wenn man seine Arbeitsleistung in das steckt, was man sowieso schon gut beherrscht.

Im Internet las ich immer wieder von Versuchen, den Smart Roadster zu elektrifizieren. Das gelang einigen ganz gut, andere schienen größere Probleme bei den Akkus zu haben (Gewicht & Platz). Auch der Mazda MX5 schien mir interessant, aber wie es da mit den Ersatzteilen aussieht weiß ich nicht.

Deshalb setzte ich alles auf eine Karte und ließ einen Smart Roadster umbauen. Der Roadster ist in zwei Varianten hergestellt worden (wird nicht mehr gebaut): als Cabrio und als Coupé. Das Coupé ist 20 kg schwerer weshalb mir das Cabrio besser passte (mehr Zuladung nach Umrüstung möglich).

Bitte IMMER vor der Umrüstung den jeweiligen Wagentyp als Verbrenner Probe fahren, da man sonst unliebsame Überraschungen erleben kann! Beispiel: Ein Roadster bleibt ein Roadster ;-)